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Es war
einmal.....
So könnte
man die Geschichte der Frohs Massivholzteile OHG beginnen, aber so
fangen die meisten Märchen an. Doch unser Unternehmen ist kein Märchen und
wir können dennoch auf eine fast märchenhafte Firmengeschichte von über
120 Jahren zurückblicken.
Bereits
um 1880 war Heinrich Frohs in dem erzgebirgischen
Spielzeugdorf Seiffen damit beschäftigt, Holz-spielwaren
herzustellen. Dort arbeitete er zusammen mit seinem Sohn
Georg Frohs.
Es war ein Gewinn in einer Lotterie, der die beiden Herren in die Lage
versetzte, nach einem Fleckchen Erde zu suchen, wo sie ihre bescheidene
Technik mit Hilfe der Wasserkraft antreiben konnten, denn ansonsten stand
zum Drechseln damals nur Muskelkraft zur Verfügung.
1913
war die Suche mit dem Erwerb der „Kaisermühle“
( siehe Bilder ) in Zethau beendet und einem Aufschwung sollte
nichts mehr im Wege stehen. Sage
und Schreibe mindestens „3 PS“ Wasserkraft und jede Menge Platz standen
dafür zur Verfügung. Heinrich und Georg Frohs stellten von nun an
Küchengeräte wie zum Beispiel Quirle, Schneidbretter und
Nudelhölzer her, welche mit Hilfe eines Handwagens im Umkreis von
beachtlichen 50 Kilometern zum Verkauf angeboten wurden.
Um
1936 siedelte sich, ebenfalls in Zethau, ein Möbelbetrieb an und seit
dieser Zeit ist die Firma Frohs
Zulieferer für die Möbelindustrie.
Gefertigt wurden unter Anderem
Füße, Rosetten und Zargen.
Günther Frohs, Sohn von Georg absolvierte von 1942
bis 1944 eine Lehre als Drechsler in Freiberg, doch der Krieg hatte auch vor
Zethau nicht Halt gemacht, so lag die Firma bei der Heimkehr von Günther
Frohs aus russischer Kriegsgefangenschaft 1949 schwer im Argen.
Er arbeitete von nun an mit
seiner Mutter, Frau Antonie Frohs, zusammen, bis er 1952 den
Betrieb übernahm.
Mit sehr
viel Geschick und der damals erforderlichen List konnte sich Günther Frohs
den vielen Widrigkeiten der sozialistischen Gegebenheiten entgegenstellen
und bis zu 18 Arbeiter beschäftigen. So wurden für die größten
„Möbelkombinate“ der DDR Griffe, Griffleisten und Möbelknöpfe hergestellt.
Dieser Markt brach mit dem Untergang des sozialistischen Systems 1989
fast vollständig zusammen. Die Suche nach neuen Kunden in ganz Deutschland
hatte schon bald Erfolg und auch diese Hürde war genommen.
Seit
1982 ist Carina Frohs, die Tochter von Günther Frohs als
gelernte Drechslerin mit im Unternehmen tätig, sie übernimmt 1996
die Firma. Inzwischen verheiratet mit Herrn Eckhard Freudenberg,
(Holzspielzeug-machermeister) gründen Carina und Eckhard Freudenberg
1997 die Frohs Massivholzteile OHG und bauten den Standort massiv
aus.
Derzeit
werden 22 Mitarbeiter mit der Herstellung verschiedenster Massivholz
- Zulieferteile beschäftigt.
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